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Das Urlaubsdesaster

Ich möchte eine kleine, nicht minder deprimierende Geschichte, erzählen:

Es waren einmal zwei kleine Mädchen. Diese Mädchen arbeiteten als motivierte Krankenschwestern und wollten ihren verdienten Sommerurlaub über zwei Wochen im schönen Thailand verbringen. Urlaub wurde eingereicht, bestätigt und umgehend die Flüge und das erste Hostel gebucht. Bei einem der Mädchen gab es eine professionelle Leitung, welche eine Bestätigung des Urlaubs zum unterschreiben raus gab. Bei dem anderen Mädchen eine liebe aber manchmal etwas verplante Leitung, welche das ganze mit Bleistift und mündlich regelte.
Alles war geplant und da folgte das erste Problem ca. zwei Monate vor der Reise. Der neue Dienstplan wurde ausgegeben. Und bei dem zweiten Mädchen war der Urlaub eine Woche eher geplant als gebucht. Die Katastrophe nahm ihren lauf. In der eigentlich zweiten Urlaubswoche musste sie 7 von 7 Tagen arbeiten und konnte diese somit, trotz vieler Versuche, Tränen und betteln nicht weg tauschen. Der Urlaub war also gelaufen.
Damit das andere Mädchen fliegen konnte, suchten die beiden mühsam über Wochen jemand anderen der den Flug antrat. Endlich war ein drittes Mädchen gefunden. Also hin zur Fluggesellschaft, den Namen auf dem Ticket ändern. Aber wie sollte es anders sein, die Fluggesellschaft ändert keine Namen auf Tickets. Es wäre illegal sagten sie. Trotz erneuter Tränen und Wut, keine Chance. Lustiger Weise riet die Fluggesellschaft aber dazu, da eine Reiserücktrittsversicherung vorhanden war, dass sich eins der Mädchen einfach krank meldet. Das ist natürlich viel weniger illegal. Ganz hervorragender Rat.
Die Mädchen ließen sich das natürlich nicht zweimal sagen, das zweite Mädchen erkrankte sogar wirklich, allein wegen dem ganzen psychischen Druck, und ging kurz vor der Reise zum Arzt. Dieser schrieb sie auch krank, da es ihr inzwischen tatsächlich nicht gut ging. Wem geht es auch schon gut, wenn man über 1000 Euro verliert und keinen Urlaub machen kann und sich stattdessen krum arbeitet.
Also wurde das ganze angegeben. Aber wie sollte es nun anders sein, eine Krankmeldung reicht nicht, ein richtiges drei Seiten Formular muss ausgefüllt werden vom Arzt. Wobei sich das Mädchen nun fragt, ok die Versicherung will keinen Verlust machen, aber was ist mit der ärztlichen Schweigepflicht. Wieso muss ich meine Krankheit komplett ausbreiten. Aber nun gut, noch mal zum Arzt. Das macht zum Glück auch Spass, wenn es einem nicht gut geht 25 Tausend Mal von a nach b. Und weil das alles nicht genug ist, war der Arzt am nächsten Tag in der Praxis nicht anwesend.

Nun meine Frage: Warum macht die Fluggesellschaft nicht einfach diese Namensänderung. Die Mädchen hätten sicher auch eine Gebühr dafür bezahlt. Und die Mädchen danken allen Menschen die es möglich gemacht haben, das sie diesen nie angetretenen Urlaub, niemals vergessen werden.
19.6.15 11:17
 


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